Die neuesten Album-Reviews

Eisbrecher: Antikörper (2006)

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8.5 / 10 Punkte

Ich hatte die Band Eisbrecher ziemlich aus den Augen verloren, nachdem mir der 2012’er Output “Die Hölle Muss Warten” eher mal nicht zugesagt hat. Die gesamte musikalische Entwicklung der Band , aber auch mein persönlicher Geschmack haben dafür gesorgt, dass ich allem was danach kam wenig Beachtung

Wrathrone: Born Beneath (2016)

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7.5 / 10 Punkte

Wer mal wieder Death Metal braucht, bei dem er/sie so richtig schön von Anfang an auf die Fresse bekommt, der ist bei WRATHRONE definitiv an der richtigen Adresse. Hier hält man sich nicht lange mit nervenden oder gar überflüssigen Intros auf. Nicht mal ein Vorspiel wird geboten. Musik und Gegrunze

Words Of Farewell: Quiet World, A (2016)

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7 / 10 Punkte

Die deutschen Melodic Death Metaller WORDS OF FAREWELL veröffentlichen gerade mit "A Quiet World" ihr drittes Studioalbum. Wie gewohnt sind die Jungs aus Marl ihrem Label AFM Records treu geblieben und weben immer wieder mal modernere elektronische Elemente in ihre Musik ein. Feine Leads

Wild!, The: Wild At Heart (2017)

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7 / 10 Punkte

Jetzt kracht es wieder auf dem Plattenteller! Mit THE WILD! strebt wieder eine Hard Rock-Band nach der Weltherrschaft und schon bei den ersten Takten von "Wild At Heart" wippen sowohl Kopf als auch Fuß mit. 'Ready To Roll' bietet nämlich köstliches Futter für die Rock-hungrige Meute vor den Bühnen

Vuur: In This Moment We Are Free - Cities (2017)

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9 / 10 Punkte

Anneke Van Giersbergen ist eine Institution im Metal. Sie gehörte zu den Vorreiterinnen des melodiösen, powerlastigen, weiblichen Gesangsstils, der heute typisch für das Symphonic-Metal-Genre ist. Mit "The Gathering" hat sie in den 90er-Jahren die Verbindung von Gothic und Metal mitgeprägt, ist ein

George Tsalikis: Sacrifice, The (2016)

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7 / 10 Punkte

GEORGE TSALIKIS ist eigentlich Frontmann bei ZANDELLE und wir scheinen es hier mit einem erst in diesem Jahr gegründeten Soloprojekt zu tun zu haben, denn der in New York City ansässige George erledigt fast alles auf seinem Debüt "The Sacrifice" selbst. Rhythmus Gitarre, Bass, Keyboards und

Tomb Mold: Primordial Malignity (2017)

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7 / 10 Punkte

Mit TOMB MOLD wird abermals ein Death Metal-Duo vor die Füße der Menschheit erbrochen, welches mit "Primordial Malignity" nun sein Debüt vorlegt und dabei nicht nur ein wenig Finnland in seine Heimat Kanada bringt, sondern auch den Sound der Neunziger direkt in euer Wohnzimmer. Die Riffs von

Sapphic Ode: Sex Equals Chaos = Art (1999)

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6 / 10 Punkte

Sicherlich ein sehr seltenes Stück Musikgeschichte. Die Band, rund um Sängerin Julee, aus New Jersey (USA) spielt Heavy Metal, eher Dark Metal. Aus meiner Sicht stark an den 80ern orientiert. Für mich solide gespielte Musik, dennoch eher durchschnittlich. Ein Freund der Vocalistin werde ich nicht.

Kissin' Dynamite: Generation Goodbye - Dynamite Nights (2017)

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8 / 10 Punkte

Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Anschaffung lohnt sich. Mittlerweile auch schon wieder ein gutes Jahr alt, war eine solche Veröffentlichung nach 11 Jahren Bandexistenz und 5 Alben nicht nur angebracht, sondern auch fällig. Ich selbst habe in den letzten Jahren nur noch mit einem Auge auf die

Victorius: Dinosaur Warfare - Legend Of The Power Saurus (2018)

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7 / 10 Punkte

In Ordnung, in Ordnung. Jetzt bin ich wirklich einmal verwirrt bis in die Zehenspitzen. Grund dafür ist die neue EP der Leipziger Power Metaller VICTORIUS "Dinosaur Warfare - Legend Of The Power Saurus". 2014 kam ich das erste Mal mit der Musik der Band in Berührung, als ich ihr damals neues Album

Pestilence: Malleus Maleficarum (1988)

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8 / 10 Punkte

PESTILENCE' Erstling, der bereits 1988 das Licht der Welt erblickte steht beim Durchschnitts-Death-Metaller seinen beiden Nachfolgern leider immer etwas nach. Dabei nimmt das Debut einen wegbereitenden Stellenwert in diesem Genre ein, müsste eigentlich selbstredend immer neben den oft zitierten

Beth Hart & Joe Bonamassa: Black Coffee (2018)

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9.5 / 10 Punkte

Ich bin ja kein Fan von Joe Bonamassa. Der kommt mir irgendwie immer komisch rüber in seinen Anzügen und der ewigen Sonnenbrille auf der Bühne. Wenn man dann andere Bilder sieht, genau das Gegenteil. Selsamer Vogel den ich eher für einen Blues Geschäftsmann halte und nicht für einen Bluesmusiker

Dark Embrace: Call Of The Wolves, The (2017)

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9.5 / 10 Punkte

Ein sehr interessantes Album aus dem Jahr 2017 kommt aus Spanien. Die Band DARK EMBRACE veröffentlicht mit 'The Call of the Wolves' ihr zweites Album. Und dies 11 Jahre nach ihrem Debüt. Zuhören gibt es einen Mix aus Gothic Metal, Dark Metal und ein wenig Melodic Black Metal. Dabei erinnert der

Emmylou Harris: In My Own Style (2012)

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1 / 10 Punkte

Eine technisch auf niedrig(st)em Niveau produzierte DVD. Bild- und Tonqualität haben eindeutig Potential zur Verbesserung (sehr viel Potential). Insgesamt in etwa die Wirkung einer semi-professionellen Videocassette (über 4" / 5" Bildschirmgröße nicht empfehlenswert). Schade, denn hier sind 6-7

Ozzy Osbourne: Down To Earth (2001)

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2 / 10 Punkte

Ui, wie war ich damals enttäuscht. Nach den grossartigen letzten Studio-Alben setzte der Madman seinen Fans dieses richtig miese Album vor. Durchs Band herrscht Langeweile pur. Gets Me Through, die erste Single, hatte gar nichts gemeinsam mit seinen gewohnten Singles. Dreamer war Kitsch pur und

Rimfrost: Rimfrost (2016)

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9.5 / 10 Punkte

Dieses Review widmet sich einer Black Metal Band aus Schweden, die wohl leider nur Metaler, die sich als Supporter des Underground sehen, kennen. Dabei handelt es sich um die Band RIMFROST, die mit ihrem dritten Album 'Rimfrost' von 2016 ein echtes Highlight gezimmert haben. Waren die ersten beiden

Reverence: Foreverence (2017)

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7 / 10 Punkte

Die vergangenen Monate waren alles andere als einfach für die US-Power Metaller aus Detroit, Michigan. 2015 noch veröffentlichte die Band ihr zweites Album "Gods Of War" und alles schien gut zu laufen. Doch dann 2016 verabschiedete sich nicht nur Sänger Todd Michael Hall, was ja in ungewissen

Magnum: Lost On The Road To Eternity (2018)

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7 / 10 Punkte

Na, wenn das mal keine nette kleine Überraschung ist. MAGNUM-Frontmann Bob Catley hat die 70 erreicht und MAGNUM selbst lassen ihr neunzehntes (!!!) Studioalbum "Lost On The Road To Eternity" auf ihre treue Fangemeinde los. Ganz sachlich wird direkt zu Beginn mit 'Peaches And Cream' festgestellt,

Quill, The: Silver Haze (1999)

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8.5 / 10 Punkte

Tolles Album mit Mix aus Classic Rock, Stoner, Grunge, Soundgarden, Sabbath. Mal denkt man an Soundgarden, mal an Zep, mal an Sabbath. Keine Innovation aber sehr gutes Handwerk macht Spaß und Lust auf mehr! Qualität sehr hoch 8.5. "Alt" - Rocker solten The Quill unbedingt antesten!

Universe: Bad Child (1992)

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8.5 / 10 Punkte

Die besseren Bon Jovi! Die Chöre erinnern mich a bisserl an H.E.A.T. Melodiöser Hardrock ohne wirkliche Kanten und eigentlich massenkompatibel. Keine Ahnung, warum das Teil bei mir jahrelang schlummerte. Anspieltipps sind I want you, bad child und strong survivors, ohne dass die anderen Songs

Cromonic: Time (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Schmissiger Power Metal mit ehemaligen Mitgliedern von Freternia. 2005 schon wurde das Projekt Cromonic gegründet, auch damals schon mit Patrik von Porat und Pasi Humppi. 2006 wurde die Band auf Eis gelegt und 2013 wieder reaktiviert. 2017 wurde dann endlich das Debüt veröffentlicht, und das

Queen: Live Magic (1986)

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4 / 10 Punkte

Ich hatte das große Glück damals 1986 beim SWF3 Open Air auf dem Maimarktgelände in Mannheim Queen live zu erleben und war absolut begeistert vom Konzerterlebnis. Umso enttäuschter und regelrecht verärgert war ich dann, als ich mir die Live LP zur Tour gönnen wollte: Die prahlte zwar mit 15 Songs,

Uriah Heep: Salisbury (1971)

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9 / 10 Punkte

Ein affengeiles Album mit einer faustdicken Überraschung auf Ex-LP Seite 2! Drei Titel sind damals zeitgemäße und heute noch überzeugende Riff-Rocker, die von typischen Heep-Trademarks leben: Fetter Orgelsound, prägnanter Chorgesang und David Byron in Hochform. Gemeint sind "Bird of Prey", "Time

Armageddon: Crossing The Rubicon Revisited (2016)

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8.5 / 10 Punkte

Nun haben sich Armageddon entschieden ihr Debütalbum erneut aufzunehmen. Rund neunzehn Jahre später nach der Erstaufnahme erschien "Crossing The Rubicon Revisited". Klar ist der Sound etwas ausgereifter und die Aufnahme ensprechend der Zeit sauberer, aber das wars dann auch. Habe mir nach dem

Cradle Of Filth: Hammer Of The Witches (2015)

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9 / 10 Punkte

Hi Metalheadz, 2016 stand ich im Plattenladen meines Vertrauens und hatte das Verlangen etwas böses , düsteres, abgrundtiefes böses zu hören. Meine Gemütslage verlangte danach und ich fühlte das Verlangen danach. Ich erinnerte mich an Cradle of Filth und Dimu Borgir ( da komm ich noch bei einem

Duran Duran: Thanksgiving Live At Pleasure Island (2017)

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8.5 / 10 Punkte

Hier haben wir mal einen Konzertmitschnitt aus der kommerziell nicht so erfolgreichen Phase von DD. Hier sind Simon LeBon und Nick Rhodes diejenigen, die vom ursprünglichen Line-up übrig sind. Unterstützt natürlich vom langjährigen Bandmitglied Warren Cuccurullo und zwei guten Gastmusikern (Wes

Michael Koser: Professor Dr.Dr.Dr. Augustus Van Dusen - Das Gefängnis Des Grafen Dracula (2017)

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10 / 10 Punkte

Mit diesem Hörspiel habe ich Professor Van Dusen in den 80ern im Radio beim RIAS kennen und lieben gelernt. Seit dieser Zeit habe ich zahlreiche weitere Hörspiele von ihm gehört, aber dieser wird immer mein liebster Fall bleiben. Bei einem Hörspiel sollte man ja nicht zu viel verraten, aber die

Circuline: Counterpoint (2016)

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7 / 10 Punkte

Unaufgeregter US Prog mit illustren Gästen. Das zweite Album der US Amerikaner CIRCULINE macht es dem Hörer erst einmal nicht leicht, entpuppt sich der Opener 'New Day' doch eher als ein über fünf Minuten langes instrumentales Intro mit Sprachsampeln, das nicht immer spannend geraten ist. Doch

Brothers Of Metal: Prophecy Of Ragnarök (2017)

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10 / 10 Punkte

Das Jahr 2017 ist zu Ende und wie jedes Jahr fragte ich mich, welches Album denn nun das Beste war, welches in diesem Jahr erschien und natürlich welches ich auch gehört habe. Den Anspruch zu haben, sich tatsächlich jedes Album dieses Erscheinungsjahrs auf die Ohren zu geben, würde schier an

Scars Of Armageddon: Dead End (2017)

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7.5 / 10 Punkte

Wer sich zu den Insidern auf dem US Power Metal-Sektor zählt, hat vermutlich im Jahre 2013 das Debüt "Never Sleep Again" von SCARS OF ARMAGEDDON aus Illinois mitbekommen. Für mich ist das Folgealbum "Dead End" allerdings der erste Kontakt mit der Band. Nach einem extrem verträumten instrumentalen

Motörhead: Under Cöver (2017)

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7.5 / 10 Punkte

Lemmy Forever! Aber da empfehle ich lieber die Ace of Spades. Nichts gegen Coversongs, aber die sollten schon besser als das Original sein, was selten zutrifft. Oder wenigstens anders. So wie Sounds of silence von Disturbed oder Michelle Darkness. Das ist alles nicht schlecht und weiß durchaus zu

Renewal: Moment Of Clarity, A (2017)

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7.5 / 10 Punkte

RENEWAL, eine neue Metalband aus dem Ruhrgebiet, die zunächst Phobia hieß. Renewal, Phobia? Da klingelt doch was. Wer sich vermeindlich nach KREATOR-Songs benannt bzw. unbenannt hat und aus’m Pott, der deutschen Thrash-Hochburg schlechthin, kommt, der muss doch grundsätzlich Thrash Metal spielen?

At The Drive-In: in•ter a•li•a (2017)

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6 / 10 Punkte

Was habe ich auf dieses Album gewartet ohne zu hoffen daß es dies überhaupt jemals geben wird! Als großer Fan des Relationship Of Command Albums und der (meisten) Mars Volta Sachen war für mich klar ich muss dieses neue Meisterwerk haben! Beim ersten Durchhören war ich auch gleich komplett

Discipline: Bulldog Style (1998)

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10 / 10 Punkte

Es ist für mich die beste und Härteste Scheibe die Disciplie veröffentlicht haben. Die geschwindigkeit der Songs passt pefekt zur Stimme des Frontmanns ! Alles in Allem kann ich nur jedem diese Platte empfehlen der auf guten alten HC steht ich höre sie heute noch fast Täglich und ich bekomme bei

Pointer Sisters, The: Pointer Sisters, The (1973)

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8.5 / 10 Punkte

Die Pointers kennen viele von Pop-Hits wie "I'm so excited". Jedoch haben die Schwestern auch mit "Energy" und "Priority" sogar Rockalben aufgenommen. Ihr Debut von 1973 klingt wiederum völlig anders. Wie?? Eigentlich so wie das Coverfoto ausieht. Dort sieht man ein gehörige Portion schräge

Brujeria: Pocho Aztlan (2016)

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7.5 / 10 Punkte

Mit ihrem aktuellen Album “Pocho Aztlan” haben sich Brujeria eine ganze Weile Zeit gelassen - 16 Jahre um genau zu sein. Entsprechend gespannt war ich natürlich, wie sie sich so bis dahin entwickelt haben. Schon bis zum Vorgänger “Brujerizmo” hat sich viel getan. Ursprünglich wurde die Band von

Santana: Beyond Appearances (1985)

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6 / 10 Punkte

"Beyond Appearences" folgt der gleichen Formel wie seine Vorgänger seit "Inner Secrets": Mainstream-Rock garniert mit Latin-Elementen, wobei auf "Zebop!" das Pendel angenehm in Richtung Latin-Rock ausschlug um nun hier bis zum Anschlag in den Mainstream abzudriften. Der Sound ist bei dieser

Santana: Shangó (1982)

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7.5 / 10 Punkte

Nachdem beim Vorgänger "Zebop!" wieder viele Latin-Rock-Elemente eingearbeitet wurden, geht "Shango" sehr weit Richtung AOR. Allenfalls "Nueva York", ein Instrumental, ist purer Latin-Rock. Sonst klingt das Album sehr mainstreamig. Neben starken eigenen Titeln wie "The Nile" oder "Body Surfing"

Santana: Zebop! (1981)

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8.5 / 10 Punkte

Die beiden Vorgänger "Inner Secrets" und "Marathon" verkauften sich für Santana Verhältnisse schwach. Vermutlich deshalb wurde für "Zebop!" das Konzept verändert: Weiterhin straighter Rock, aber mit deutlich mehr Latin-Elementen. Ich kann mich erinnern, dass seinerzeit von "einem Geschenk an alte

Pat Benatar: True Love (1991)

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8 / 10 Punkte

Diese Album fällt völlig aus dem üblichen Pat Benatar Rahmen. Hier sucht man Pop, Wave oder Rock nämlich vergebens und ist dann eventuell vor den Kopf gestoßen und enttäuscht. "True Love" muss als das gesehen werden, was es ist, nämlich ein astreines Big-Band Album im Spannungsbereich

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